Kurz gefragt

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Kurz gefragt

Abnehmen

Eine dezente Gewichtsabnahme im ersten Trimester der Schwangerschaft, bedingt durch die häufig einhergehende Übelkeit durch die allgemeine Hormonumstellung ist zu tolerieren. Ihr Gynäkologe oder Ihre Gynäkologin wird Ihr Gewicht bei jeder Mutterkindpassuntersuchung überprüfen und bei Bedarf dementsprechende Maßnahmen einleiten. Eine Schwangerschaft ist jedoch nicht die Zeit für eine bewusst herbeigeführte Gewichtsabnahme, sprich Diät. Abhängig vom Ausgangsgewicht der Schwangeren ist eine Gewichtszunahme von 11,5 – 16 Kilogramm (Angabe gilt für normalgewichtige Frauen) normal. Zahlreiche Veränderungen, welche das Gewicht beeinflussen treten ein: das Blutvolumen erhöht sich, die Brust wächst, Fruchtwasser bildet sich, die Plazenta vergrößert sich, das ungeborene Kind wächst. Achten Sie während der Zeit der Schwangerschaft auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung und bleiben Sie in Bewegung – dies schützt am Besten vor einer zu hohen Gewichtszunahme!

Alkohol

Alkohol ist während der gesamten Schwangerschaft und auch während der Stillzeit ein absolutes Tabu! Neben dem Rauchen und der Einnahme von in der Schwangerschaft verbotenen Medikamenten und Drogen ist Alkohol ein NO-GO für jede Schwangere! Alkohol beeinträchtigt die körperliche und geistige Entwicklung des Ungeborenen und führt zu einer negativen Geschmacksprägung beim Kind. Kinder deren Mütter in der Schwangerschaft häufig Alkohol zu sich nahmen, kommen oft mit erheblichen Komplikationen zur Welt und machen in ihren ersten Lebenstagen bereits einen „Alkoholentzug“ Alkohol soll auch beim Kochen  vermieden werden, denn das der „Alkohol beim Kochen verdampft“ ist leider nur ein „Mythos“.  9 Monate ohne Alkohol plus die Zeit des Stillens! –Ihnen, und Ihrem Kind zuliebe!

Allergien

Der beste Schutz gegen Allergien ist eine ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit, gebart mit dem Meiden von Rauch, sowohl aktiv als auch passiv! Schützen Sie sich und Ihr ungeborenes Baby indem Sie hier keine Kompromisse eingehen: rauchfrei durch die Schwangerschaft! Das Meiden bestimmter Lebensmittel, welche bekanntlich häufig Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, (z.B. Hühnerei, Nüsse, Milch etc.) ist nicht erforderlich (dies gilt für Menschen, welche an keinen Allergien leiden).

Ausgewogen essen

Die österreichische Ernährungspyramide für Schwangere gibt Ihnen anschaulich den besten Überblick, was unter ausgewogener Ernährung zu verstehen ist. Die wichtigsten Eckdaten sind: trinken Sie ausreichend Wasser, essen Sie viel Gemüse und Obst, Vollkorngetreideprodukte und Kartoffeln. Gehen Sie sparsam mit tierischen Produkten wie Eiern, Fleisch, Wurst und Fetten um. Süßes, Salziges und sehr Fettes sollte nur in geringen Mengen und nicht täglich gegessen werden. Nähere Infos zur Ernährungspyramide für Schwangere erhalten Sie in unserem Workshop 1 „Mein Baby isst mit – Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit“ sowie unter www.bmg.gv.at.

Bewegung

Schwangere, welche sich regelmäßig bewegen fördern die Gesundheit von Mutter und Kind. Bleiben Sie aktiv! Wählen Sie ein tägliches, leichtes Bewegungsprogramm wie Walken, Schwimmen oder Spazierengehen und führen Sie dieses 30 Minuten lang aus (gilt für komplikationsfreie Schwangerschaft). Verzichten Sie jedoch auf Kraftsportarten und Sportarten bei denen Verletzungsgefahr besteht oder Sie sich dabei unsicher fühlen, z.B.: Fechten, Skisport, Tauchen etc.

Flüssigkeit

Schwangere Frauen sollten darauf achten, regelmäßig, über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von Getränken zu sich zu nehmen. Dies beugt Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Leistungsabfällen vor. Geeignete Durstlöscher sind: Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßte Früchtetees, stark verdünnte 100%ige Obst und Gemüsesäfte. Kaffee, grüner und schwarzer Tee sollen nur in kleinen Mengen getrunken werden: max. 2 – 3 Tassen Kaffee pro Tag oder max. 4 Tassen Grüntee bzw. Schwarztee. Auf Energygetränke, Alkohol auch in kleinsten Mengen sowie Tonic- und Bitter Lemon- Getränke sollte verzichtet werden. Als goldene Regel gilt: trinken, bevor der Durst kommt!

Fette und Öle

In der Schwangerschaft sollten täglich 1 – 2 Esslöffel hochwertige pflanzliche Öle, Nüsse oder Samen konsumiert werden. Es gilt: Qualität vor Quantität! Kaufen Sie verschiedene Öle und setzten Sie diese abwechselnd ein. Sparen Sie mit Streich-, Back- und Bratfetten wie Butter, Margarine und Schmalz und lassen Sie Obers, Créme Fraiche und Co außen vor!

Kaffee

Kaffee ist ein Genussmittel und sollte besonders in der Schwangerschaft wirklich maximal „genossen“ – sprich, in kleinen Mengen konsumiert werden. Viele Schwangere berichten, dass sie während der Schwangerschaft keinen Kaffee „riechen“ können, der Körper anscheinend von sich selbst eine Abneigung dagegen aufbaut. Zählen Sie nicht dazu und haben Sie vor der Schwangerschaft gerne Kaffee getrunken, so können Sie beruhigt sein: max. 2 – 3 Tassen Kaffee pro Tag sind auch in der Schwangerschaft möglich! Wer ganz auf Koffeein verzichten möchte, der wählt koffeinfreien Kaffee oder greift zu Ersatzprodukten wie z.B. dem „Malzkaffee“.

Stillen

Stillen – wenn Sie vorhaben Ihr Baby zu stillen, ist dies eine der besten Entscheidungen überhaupt! Die Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe, sie ist leicht verdaulich und an die Bedürfnisse des Säuglings angepasst. Ganz praktisch ist Muttermilch, da sie zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar ist und immer die richtige Temperatur hat. Man spart sich das Einpacken von Fläschchen, Sauger, Milchpulver und Co und auch hygienisch gesehen ist die Muttermilch einwandfrei – sie stärkt die Abwehrkräfte des Babys. Auch fördert das Stillen eine gute Mutter-Kind-Beziehung und hat gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Wie lange Sie Ihr Kind stillen wollen, das entscheiden Mutter und Kind selbst – hier gibt es keine festen Regeln – es muss für Sie und Ihr Kind stimmig sein!

Stillprobleme

Wenn es mit dem Stillen nicht wie geplant funktioniert, dann denken Sie daran, dass es geschulte Fachkräfte gibt (Arzt/Ärztin, Still- und LaktationsberaterInnen, Hebammen,…) welche Sie in dieser häufig sehr emotionalen Zeit mit den richtigen Tipps unterstützen können. Vom medizinischen Hintergrund her, gibt es nur ganz wenige Gründe nicht zu stillen. Sind Sie in Kärnten zu Hause und benötigen Hilfe beim Thema Stillen, dann können Sie sich z.B. an die Stillberatung des Landes Kärnten, den Verband der StillberaterInnen Österreichs oder an das Österreichische Hebammengremium wenden.

Säuglingsanfangsnahrung

Säuglingsanfangsnahrung, auch „Milchfertignahrung“ genannt, ist die beste Alternative wenn eine Mutter, aus welchen Gründen auch immer, nicht stillen kann, mag oder darf. Es gibt verschiedenste Milchfertignahrungen im Sortiment. Dabei sollten Sie wissen, dass eine Pre-Nahrung (Säuglingsanfangsnahrung) der Muttermilch von Ihrer Zusammensetzung her am ähnlichsten ist. Pre-Nahrung ist leichter verdaulich, da sie außer Milchzucker keine weitere Stärke enthält. Dies ist ein Vorteil für Ihr Baby – es muss weniger Verdauungsarbeit leisten! Bitte verwenden Sie keine selbst hergestellten Nahrungen auf Pflanzen- oder Tiermilchbasis wie z.B. Reis-, Mandel-, Kuh-, Ziegen-, Stuten- oder Schafsmilch. Denken Sie auch immer daran, dass die Säuglingsanfangsnahrung laut Packungsanleitung zubereitet werden muss!

Gestationsdiabetes

Diese Form des Diabetes tritt erstmalig während einer Schwangerschaft auf. Ob Sie unter dem sogenannten „Gestationsdiabetes“ leiden oder ein erhöhtes Risiko dafür besteht, testet man mittels oGTT (oralen Glucosetoleranztest) im Rahmen einer Mutter-Kind-Pass-Untersuchung. Kommt es zur Diagnose durch den Arzt, raten wir Ihnen, eine qualifizierte Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen um schnell, leicht verständliche leitlinienkonforme Informationen zu bekommen. Unser Tipp:  Bleiben Sie – neben einer ausgewogenen Ernährung – auch in Bewegung: täglich 30 Min. Bewegung während der Schwangerschaft reduziert das Risiko an einem Gestationsdiabetes zu erkranken um 50 – 55%.

Milchfertignahrung

Milchfertignahrung, auch genannt „Säuglingsmilchnahrung“ ist die Alternative wenn eine Mutter, aus welchen Gründen auch immer, nicht stillen kann, mag oder darf. Es gibt verschiedenste Milchfertignahrungen im Sortiment. Dabei sollten Sie wissen, dass eine Pre-Nahrung (Säuglingsanfangsnahrung) der Muttermilch von Ihrer Zusammensetzung her am ähnlichsten ist. Pre-Nahrung ist leichter verdaulich, da sie außer Milchzucker keine weitere Stärke enthält. Dies ist ein Vorteil für Ihr Baby – es muss weniger Verdauungsarbeit leisten! Bitte verwenden Sie keine selbst hergestellten Nahrungen auf Pflanzen- oder Tiermilchbasis wie z.B. Reis-, Mandel-, Kuh-, Ziegen-, Stuten- oder Schafsmilch. Denken Sie auch immer daran, dass die Säuglingsanfangsnahrung laut Packungsanleitung zubereitet werden muss!

Jod

Jod ist ein wichtiger Mineralstoff in der Schwangerschaft. Eine ausreichende Versorgung beugt Fehlgeburten, Kleinwuchs und eingeschränkter geistigen Entwicklung vor. Jodreiche Lebensmittel sind: Meeresfische und maritime Produkte sowie Milch und Eier. In Österreich ist das Speisesalz jodiert und sorgt somit für eine gute Basisversorgung der Bevölkerung.

Beikost

Unter den Begriff „Beikost“ fallen alle Lebensmittel und Flüssigkeiten, welche ein Säugling in seinem ersten Lebensjahr erhält. Die Muttermilch und fertige Säuglingsnahrung sind davon ausgenommen. Beikost kann z. B. ein Brei oder auch Fingerfood sein, jedoch keine Flaschennahrung.

Beikostbeginn

Wir empfehlen anfangs die Gabe von gedünsteter, warmer und pürierter Nahrung in kleinen Mengen um Ihr Kind nicht zu überfordern. Verzichten Sie bei der Zubereitung der Beikost auf die Zugabe von Salz, Zucker, Honig und Süßungsmittel. Denken Sie daran, die Beikost nicht nach Ihren eigenen Geschmacksvorlieben abzuschmecken – Ihr Kind kennt es bis dato nicht anders und hat so die Chance, den Eigengeschmack der Nahrungsmittel wahrzunehmen.  Verwenden Sie hochwertige Öle wie Lein-, Raps-, Walnuss-, Soja-, Weizenkeim- und Olivenöl.

Fisch in der Beikost

Die Gabe von Fisch ist ab Beikostbeginn möglich. Fisch ist ein sehr wertvolles Nahrungsmittel welches nachweislich, sofern es im ersten Lebensjahr gefüttert wird, vor der Entstehung von Allergien schützt. Wählen Sie heimische Fische wie Forelle, Lachsforelle und Saibling und verzichten Sie auf Grund der hohen Schwermetallbelastung auf Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht. Denken Sie bei der Zubereitung daran den Fisch ausreichend zu erhitzen (70 – 80°C über zehn Minuten) und entfernen Sie gründlich alle Gräten!

Kuhmilch im Beikostalter

Die Kuhmilch ist kein geeigneter Ersatz für Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung! Generell sollten Sie Ihrem Kind bis zum 6. Lebensmonat keine Kuhmilch füttern. Ab dem 6. Lebensmonat können Sie Kuhmilch in kleinen Mengen (max. 100 – 200ml pro Tag) als Zutat in einem Milch-Getreide-Brei füttern. Kombinieren Sie Kuhmilch nicht mit Fleischmahlzeiten da die Mineralstoffaufnahme darunter leidet. Erst zu Ende des 1. Lebensjahres kann Milch als Trinkmilch gegeben werden. Verwenden Sie keine Roh- oder Vorzugsmilch!

Nüsse und Erdnüsse

Die Gabe von Nüssen in fein vermahlener Form ist ab Beikostbeginn möglich. Auch im Kleinkindalter sollten Nüsse nur fein vermahlen angeboten werden, da die Gefahr des Verschluckens und der Aspiration in die Luftröhre oder Lunge sehr groß ist.

Zöliakie

Zöliakie ist eine lebenslange Unverträglichkeit gegenüber Getreidearten, welche Gluten (Weizeneiweiß) beinhalten. Die einzige Möglichkeit der Behandlung besteht darin, diese Lebensmittel ein Leben lang zu vermeiden, sprich, eine strikte glutenfreie Diät einzuhalten. Heute weiß man, dass die Gabe einer kleinen Menge glutenhaltigen Getreides ab Beikostbeginn das Risiko für Zöliakie, Weizenallergie und Diabetes mellitus Typ 1 senkt! Daher gilt: Gluteneinführung bei Beikoststart z.B.: ½ Scheibe zuckerfreien Zwieback aufgeweicht in etwas Flüssigkeit und unter den Obstbrei gegeben oder die Zugab von 1 Esslöffel glutenhältiger Flocken, Mehl oder Grieß unter den Anfangsbrei. Wird das Getreide in diesen Mengen gut vertragen, kann die Menge innerhalb von 14 Tagen verdoppelt werden.

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